Besonderheiten der ausländischen Investitionen

Die Heranziehung von ausländischen und inländischen Investitionen ist als Hauptrichtung für Tätigkeit der regionalen Behörden erklärt. Es wird den ausländischen Investoren auf föderaler Ebene vollständiger und bedingungsloser Schutz ihrer Rechte und Interessen garantiert. Jede Region bildet darüber hinaus ein Maßnahmenpaket für die Erhöhung der Anziehungskraft des Subjektes in Augen von Investoren.

Es wird den ausländischen Investoren gemäß der Gesetzgebung der Russischen Föderation vollständiger und bedingungsloser Schutz ihrer Rechte und Interessen gewährleistet, sowie Vergütung der Schäden, die infolge der ungesetzlichen Handlungen (oder Nichthandeln) der staatlichen und lokalen Behörden bzw. der Amtspersonen dieser Behörden entstanden sind.

Ausländische Investoren besitzen das Recht nach der Auszahlung der gesamten in der Gesetzgebung der Russischen Föderation vorgesehenen Steuern und Gebühren das Einkommen und den Gewinn zum Zweck der Reinvestierung auf dem Territorium der RF frei zu verwenden, sowie die Geldmittel ins Ausland ungehindert zu überweisen und das Vermögen bzw. die Information, die auf das Territorium Russlands für Investitionszwecke hineingeführt wurden, auszuführen.

Zur Verfügung der ausländischen Investoren stehen jeweilige Formen der Investitionsdurchführung auf dem Territorium der Russischen Föderation: Direkt- und Portfolioinvestitionen, Investitionen in Form von Darlehen und Krediten.

Die Geschäfte, infolge deren der ausländische Investor den maßgeblichen Einfluss auf die Verwaltung des Unternehmens aus der strategisch wichtigen Branche erwirbt, unterliegen der vorherigen Genehmigung seitens Regierungskommission für Überwachung der Durchführung von ausländischen Investitionen in der Russischen Föderation.

Tätige Mitwirkung der Behörden bei der Betreuung der Investitionstätigkeit erhöht die Sicherheit der Geldeinlagen. In Russland funktioniert das Programm der Gewährleistung von Staatsgarantien nach den Krediten, die für die Abwicklung der Investitionsprojekte aufgenommen werden. Man arbeitet an der Erhöhung der Durchsichtigkeit des Investitionsprozesses. Eine besondere Rolle wird den infrastrukturellen Projekten zugewiesen, die im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft abgewickelt werden.

Im Fernen Osten kann der Investor mit der Unterstützung sowie seitens regionaler Administration, als auch von den Sondereinheiten rechnen. Zu den verfügbaren Maßnahmen gehören Bildung der Außeninfrastruktur zu Kosten des föderalen Budgets, administrative Unterstützung, Einschließung der Investitionsprojekte in föderales Zielprogramm „Entwicklung von Fernen Osten und Baikal-Region bis zum 2018" und staatliches Programm „Sozialwirtschaftliche Entwicklung von Fernen Osten und Baikal-Region", Beratung und Begleitung der Investitionsprojekte, Koordination von Handlungen des Investors in Zusammenarbeit mit den staatlichen und lokalen Behörden.

In Republik Sacha, Magadan Gebiet, Chabarowsk Region und Primorje Region wurde der Regionalstandard der Agentur für strategische Initiativen vollständig eingesetzt. Dieser Standard beinhaltet 15 bestmögliche Investitionspraxen. In Kamtschatka Region und Amur Gebiet sind 14 Punkte aus diesem Standard realisiert.

Im Fernen Osten sind Vorschriften für die Begleitung der Investitionsprojekte nach dem Ein-Fenster-Prinzip erarbeitet. Das ermöglicht ein einheitliches Verfahren für die Zusammenarbeit der Investoren und der staatlichen Behörden zu bilden und administrative Hindernisse zu minimieren. Komplexe Projektbegleitung wird von der bevollmächtigten Behörde abgewickelt.

Staatliche Unterstützung der Investitionstätigkeit auf dem Territorium der Regionen von Fernen Osten wird in folgenden Formen ausgeführt:

  • Steuerbegünstigungen und Investitionssteuerkredite;
  • Staatsgarantien;
  • Gewährleistung der verschiedenen Finanzhilfen;
  • Informationsbegleitung;
  • Abbildung der Erfüllungsfristen für verschiedene Verwaltungsverfahren;
  • Bildung der Zollfreigebiete.